Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Schleuse Leerstetten: Ertüchtigung der Drainage, des Straßenaufbaus und Herstellung der Pollerverankerung am Main-Donau-Kanal

Ausgabejahr 2021
Datum 24.02.2021

Im Bereich des Main-Donau-Kanals an der Schleuse Leerstetten, Warteplatz, Unterwasser, West wird auf eine Länge von 355 m eine Ertüchtigung der Drainage, des Straßenaufbaus und die Herstellung der Pollerverankerung aufgrund der in die Jahre gekommenen Bauteile der Uferwand erforderlich. In den letzten Jahren wurden immer wieder Setzungen im Hinterfüllbereich festgestellt.

Die Setzungen werden unter anderem in Verbindung mit der fehlerhaften Drainage gebracht, die nach Einschätzung der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) langfristig nicht hingenommen werden kann. Eine Instandsetzung des betroffenen Bereiches ist daher erforderlich.

„Die geplante Sanierungsvarianten wurden zuvor bereits an einer benachbarten Uferwand mit Erfolg getestet. Nachdem die Drainage erneuert wurde, soll die Drainagefunktion entlang der Uferwand wieder vollständig vorhanden sein. Diese Maßnahme soll eine Durchströmung des Hinterfüllbereichs verhindern und so die Standsicherheit der Uferwand dauerhaft gewährleisten.“ erklärt der für die Durchführung der Baumaßnahme verantwortliche Baubevollmächtigte des WSA Donau MDK Herr Dipl.-Ing. Jochen Aßmann.  Auch die Verankerung der Poller soll in diesem Zuge mit durchgeführt werden.

Die Arbeiten werden vom 08.03.2021 bis 28.06.2021 ausgeführt. Die zugehörigen Asphaltarbeiten erfolgen vom 09.05.2022 bis 20.05.2022.

Geplant und durchgeführt wird die Maßnahme vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK.

Für die Dauer der Bauzeit ist eine Sperrung des kanalbegleitenden Betriebsweges auf der Westseite des Main-Donau-Kanals im Bereich der Schleuse Leerstetten am Warteplatz, Unterwasser, erforderlich. Für die Bevölkerung entstehen keine weiteren Einschränkungen.

Auch nach der baulichen Sicherung überwacht das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt den Zustand der Bauwerke bei regelmäßigen Kontrollgängen. Die Mitarbeiter achten auf Wühltierbauten, messen Grundwasserstände und erkennen selbst leichte Veränderungen. Diese Kombination aus baulicher Sicherung und regelmäßiger Überwachung bietet einen umfassenden Schutz.

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