Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Gesundheitsgefahr durch Eichenprozessionsspinner an der Schleuse Straubing

Ausgabejahr 2020
Datum 22.06.2020

Wege am Beschlacht und an der Schleuse gesperrt

An der Donau bei der Schleuse Straubing haben Beschäftigte des WSA MDK ak-tuell ein größeres Vorkommen des Eichenprozessionsspinners entdeckt. Wegen der Gesundheitsgefahren ist daher der Weg über das Beschlacht zwischen der Schleuse Straubing / Westtangente und dem Wundermühlweg/Gstütt ab sofort für den gesamten Verkehr gesperrt. Dies betrifft auch die Zufahrt zum unteren Schleusenvorhafen der Schleuse Straubing und zur Bootsgasse neben dem Wehr.


Der zuständige Außenbezirk Straubing der WSV hat die unverzügliche Beseiti-gung der Nester des Eichenprozessionsspinners durch eine Fachfirma beauftragt. Bis zum Abschluss der Arbeiten müssen die Wege gesperrt bleiben.

Übersicht der betroffenen Strecke Übersicht EPS Schleuse Straubing


Alfred Schießwohl, Wasserbaumeister des Außenbezirks Straubing: „Gefährlich sind vor allem die Haare des Eichenprozessionsspinners. Sie können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Wir bitten daher alle Straubinger, den Weg über das Beschlacht derzeit zu meiden und Abstand von den befallenen Eichen zu halten.“


Die Raupe des Eichenprozessionsspinners baut ihre Nester an Eichen. Die Rau-pen verfügen über Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten und beim Menschen zu schweren allergischen Reaktionen führen können.

Bilder der Eichenprozessionsspinner Eichenprozessionsspinner